Feine Violine von Charles Nicolas Joseph Maucotel, London 1852 (Zertifikat J.-J. Rampal)

Charles Maucotel (1807–1860) war ein Brückenbauer des französischen Geigenbaus in England – und schuf großartige Instrumente wie diese ausdrucksvolle und klangschöne französische Violine, die kurz nach der Eröffnung seiner Londoner Werkstatt entstand.

Diese Charles Maucotel Geige verdankt ihre vollendet schöne antike Erscheinung nicht allein dem feinen Craquelle, das ihr...

Charles Maucotel (1807–1860) war ein Brückenbauer des französischen Geigenbaus in England – und schuf großartige Instrumente wie diese ausdrucksvolle und klangschöne französische Violine, die kurz nach der Eröffnung seiner Londoner Werkstatt entstand.

Diese Charles Maucotel Geige verdankt ihre vollendet schöne antike Erscheinung nicht allein dem feinen Craquelle, das ihr im Laufe der Zeit ausgedunkelter roter Lack auf einer edlen, goldfarbenen Grundierung entwickelt hat, und ihrer dezenten Antikisierung, die sich mit den den Spuren ihrer intensiven Nutzung durch gute Musiker vereint. Vielmehr zeigt sich ihr Erbauer als reifer Meister auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, dem feinste Tonhölzer zur Verfügung standen – Ahorn von einer tiefen, ansteigenden Flammung für den zweiteiligen Boden und erstklassige mitteljährige Fichte für die Decke – und der bis ins feinste Detail hinein mit kompromissloser Sorgfalt und ästhetischem Gespür arbeitete, wie es sich in der ausdrucksstarken Schnitzarbeit der Schnecke mit ihren sorgfältig geschwärzten Rändern offenbart. Die tiefe Vertrautheit mit dem Werk von Jean-Baptiste Vuillaume, von der diese Geige durchdrungen ist, mag dabei überraschen, denn nicht Charles, sondern sein gleichnamiger Bruder Charles Adolphe Maucotel gehörte nach der Literatur jahrelang als wichtigster Mitarbeiter des berühmten Meisters zu dessen Pariser Werkstatt. Doch so sehr die stilistischen Grenzen zwischen den Œuvres der Brüder angesichts dieses seltenen Ausnahme-Instruments verschwimmen, belegt das Original-Etikett in seinem Inneren doch klar seine Provenienz. Mit einigen Restaurierungen, die bei einer Geige dieses hohen Alters akzeptabel sind, darunter auch ein Stimmfutter, befindet sich diese großartige Meisterleistung von Charles Maucotel in sehr gutem Erhaltungszustand und verfügt sofort spielfertig über alle Vorzüge ihres großen, warmen und strahlenden Klanges reich an Kraft und Volumen.

  • Französische Violine von Charles Maucotel
  • Entstanden in seiner besten Werkphase
  • Seltene Arbeit im Stil J. B. Vuillaumes
  • Sehr gut erhaltene Meistergeige
  • Charaktervolles antikes Lackbild
  • Großer, warmer, volumenreicher Klang und komfortable Spieleigenschaften
  • wie alle unsere Streichinstrumente und -bögen versandkostenfrei, mit 30 Tagen Rückgaberecht und unbegrenzter Inzahlungnahme-Garantie
€ 39.900,00
Inventar-Nr.
6800
Erbauer
Charles Nicolas Joseph Maucotel
Herkunft
London
Jahr
1852
Klang
warm, groß, gereift, kraftvoller guarneriklang
Bodenlänge
35,4 cm
Charles Maucotel, feine Violine
Feine Violine von Charles Nicolas Joseph Maucotel, London 1852 (Zertifikat J.-J. Rampal)
Feine Violine von Charles Nicolas Joseph Maucotel, London 1852 (Zertifikat J.-J. Rampal)
Feine Violine von Charles Nicolas Joseph Maucotel, London 1852 (Zertifikat J.-J. Rampal)
Feine Violine von Charles Nicolas Joseph Maucotel, London 1852 (Zertifikat J.-J. Rampal)
Feine Violine von Charles Nicolas Joseph Maucotel, London 1852 (Zertifikat J.-J. Rampal)
Feine Violine von Charles Nicolas Joseph Maucotel, London 1852 (Zertifikat J.-J. Rampal)
Feine Violine von Charles Nicolas Joseph Maucotel, London 1852 (Zertifikat J.-J. Rampal)
Feine Violine von Charles Nicolas Joseph Maucotel, London 1852 (Zertifikat J.-J. Rampal)
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