Schweizer Meistergeige von Robert Reinert
Robert Reinert, Violine aus Chaux-de-fonds - Ahornboden
Robert Reinert Geige, Ahorn Zargen
Schweizer Meistergeige von Robert Reinert, Chaux-de-fonds
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Schweizer Meistergeige von Robert Reinert, Chaux-de-fonds

Diese Meistergeige von Robert Reinert ist ein dank ihrer ausgezeichneten Klangeigenschaften viel gespieltes Instrument und eine wahre Referenzarbeit des modernen Schweizer Geigenbaus, dessen Nestor – der Apian-Bennewitz-Schüler August Meinel – den aus Hagen stammenden Robert Reinert ausgebildet hat. In einer Reihe mit anerkannten Meistern wie Fritz Baumgartner und dem späteren Direktor der Liestaler Geigenbauschule Adolf H. König gehört Robert Reinert zu den prägenden Gestalten seiner Zunft in der Schweiz, die er, dank seiner ersten Ausbildung als Präzisionsmechaniker, um verschiedene technische...

Diese Meistergeige von Robert Reinert ist ein dank ihrer ausgezeichneten Klangeigenschaften viel gespieltes Instrument und eine wahre Referenzarbeit des modernen Schweizer Geigenbaus, dessen Nestor – der Apian-Bennewitz-Schüler August Meinel – den aus Hagen stammenden Robert Reinert ausgebildet hat. In einer Reihe mit anerkannten Meistern wie Fritz Baumgartner und dem späteren Direktor der Liestaler Geigenbauschule Adolf H. König gehört Robert Reinert zu den prägenden Gestalten seiner Zunft in der Schweiz, die er, dank seiner ersten Ausbildung als Präzisionsmechaniker, um verschiedene technische Innovationen bereichert hat. Mit der hier angebotenen Violine gibt er sich jedoch als erstrangiger klassischer Handwerker und versierter Interpret des klassischen Stradivari-Modells zu erkennen, für das er außergewöhnlich schön gemaserte Hölzer mit erstklassigen Schwingungseigenschaften ausgewählt hat. Die edle, mitteljährige Fichte der Decke und der eng geflammte Ahorn des zweiteiligen Bodens bedeckt ein reichhaltig aufgetragener, goldgelber Öllack, der interessante Spuren einer jahrzehntelangen, intensiven Nutzung durch hervorragende Musiker trägt und reizvolle, antike Patina entwickelt hat. In der präzise gearbeiteten, recht breit gehaltenen Randeinlage und der perfekt gestochenen, tief ausgearbeiteten Schnecke setzt Reinert feine Akzente seines persönlichen Stils des Jahres 1940. Der souveränen Erscheinung dieser bestens erhaltenen, unbeschädigten und sofort spielfertigen Geige entspricht ihr großer, reifer Klang, dessen Volumen anspruchsvollen, solistisch orientierten Violinisten interessante musikalische Optionen eröffnet.