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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Eric Blot, Experte von Cremona und der italienische Geigenbau


Über den Experten für italienische Streichinstrumente, Restaurator und Geigenbauer Eric Blot, Cremona


Ein Kosmopolit in der Welt alter italienischer Meisterviolinen ist der italienische Geigenbauer, Restaurator, Experte und Forscher Eric Blot in Cremona, der zu den weltweit anerkanntesten Experten für italienischen Geigenbau zählt. Geboren am 10. Januar 1955 in Paris, absolvierte Eric Blot von 1974 an seine Ausbildung zum Geigenbauer an der renommierten Geigenbauschule von Cremona. Schon früh galt sein besonderes Interesse der Restaurierung von Streichinstrumenten, und so kehrte er 1978 in seine Heimatstadt zurück, um seine Fähigkeiten bei verschiedenen spezialisierten Meistern zu vervollkommnen. Nur drei Jahre währte das französische Intermezzo, bevor Eric Blot als junger Meister Italien endgültig zu seiner Wahlheimat machte und seine Werkstatt in Perugia eröffnete. Als landesweit gefragter Restaurator erwarb sich Eric Blot umfassende Kenntnisse über die verschiedenen regionalen Traditionen des italienischen Geigenbaus, ein praktisch fundiertes Wissen, das bald auch publizistische Früchte trug und schließlich zu seinem großen Werk "Liuteria Italiana“ führte, dessen 5. Band sich gegenwärtig in Vorbereitung befindet. „Zeit und Liebe“ seien nötig, um ein guter Geigenbauer zu werden, gab Eric Blot einmal zu Protokoll – Zeit, die ihm für die Arbeit an eigenen Instrumenten heute zumeist fehlt, denn die Liebe zu seinem großen Thema führt den gefragten Experten oft zu Kongressen und Ausstellungen in alle Welt. Seine Werkstatt in Cremona, wo sich Eric Blot vor über 30 Jahren niedergelassen hat, ist gleichwohl ein höchst lebendiger Ort der Geigenbaukunst, eine Wirkungs- und Ausbildungsstätte junger, talentierter Geigenbauer und Restauratoren – zu denen auch Erics Sohn Maël Blot gehört, der seinen ganz eigenen Zugang zur Cremoneser Tradition gefunden hat. Von Maëls Händen stammen die neuen, streng an Antonio Stradivari orientierten Instrumente der Werkstatt, die ihrerseits Ausdruck und Summe der tiefen Beschäftigung von Vater und Sohn Blot mit ihrem großen Vorbild sind.


ERIC BLOT S.r.l · Via Ceresole 16 · 26100 CREMONA - ITALIEN
Phone: +39 0372 801706 · Fax: +39 0372 801708



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W.E. Hill & Sons: Auf dem Parnass der Geigenbaukunst

Neuzugänge in unserem Katalog
  • Deutsche Meistergeige, spätes 19. Jahrhundert, Michele Deconet Kopie
  • Justin Maucotel: kraftvolle französische Violine um 1840
  • Moderne Mittenwalder Bratsche, Matthias Klotz 1982
  • Deutsche Geige nach Giovanni Paolo Maggini, Lowendall, um 1880
  • 18. Jahrhundert: Feine Violine von Franz Knitl, Freising, 1789 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Ernst Heinrich Roth, alte Bubenreuther Geige von 1955
  • Französischer Geigenbogen aus Kriegsjahren, Mirecourt, wahrscheinlich Morizot Frères - Unikat
  • Jean-Joseph Martin, feiner Französischer Geigenbogen für J. Hel, um 1880 (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • 3/4 - Alte Französische 3/4 Geige, Stradivari - Modell
  • Wahrscheinlich belgischer Geigenbogen, L. Dolphyn, Bruxelles
  • 1/2 - Französischer 1/2 Geigenbogen mit edlem Klang
  • Moderne Meistergeige, wahrscheinlich Englisch, um 1970
  • Zierliche italienische Geige, spätes 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Dunkler, brillianter Klang: Moderne deutsche Geige aus Markneukirchen
  • Antike Mittenwalder Violine, Neuner & Hornsteiner, 1912
  • Deutscher Geigenbogen, W.E. Dörfler
  • Antike Sächsische Geige, Schuster & Co., nach Jakob Stainer
  • Zeitgenössische Französische Geige, Alain Moinier, Mirecourt, 1992 No. 57
  • 3/4 - deutsche 3/4 Geige, Markneukirchen, um 1930
  • MIETEN: Feine Italienische Violine, Giuseppe Marconcini, Ferrara
  • Feine Markneukirchener Meistergeige, 1940er Jahre: Großer, gereifter Ton
  • Feine Mittenwalder Meistergeige, um 1740, nahes Umfeld Sebastian Klotz
  • 3/4 - sehr schöne, antike französische Mansuy Geige
  • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1750 (Zertifikat Etienne Vatelot)