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Deutscher Geigenbogen von E. W. Zöphel

In den 1920er Jahren baute Ernst Willy Zöphel (1893-1973) aus Landwüst bei Markneukirchen diesen sehr gelungenen Geigenbogen. Mit seinem charakteristisch gestalteten Kopf ist er eine gute Referenz für Zöphels erste Werkphase vor dem Zweiten Weltkrieg, in der er sich mit Arbeiten bester...

In den 1920er Jahren baute Ernst Willy Zöphel (1893-1973) aus Landwüst bei Markneukirchen diesen sehr gelungenen Geigenbogen. Mit seinem charakteristisch gestalteten Kopf ist er eine gute Referenz für Zöphels erste Werkphase vor dem Zweiten Weltkrieg, in der er sich mit Arbeiten bester Qualität, zum Teil mit wertvoller Gold-Ausstattung, einen guten Namen machte. Die kräftige, oktogonale Stange ist aus fein strukturiertem Fernambuk gefertigt und mit einem blanken, neusilbermontierten Ebenholzfrosch mit Metallschub versehen; das leicht zerkratzte Beinchen hat eine Ebenholzkapsel. Der gefühlte Schwerpunkt des sehr ausgewogen in der Hand liegenden Bogens ist recht breit und sehr mittig, der gemessene Schwerpunkt liegt bei 26,6 cm; die Gesamtlänge beträgt 74,6 cm, das Gewicht 58,7 g. Die besonders agilen Spielqualitäten des Bogens und sein starker, warmer und doch klarer, großer Klang zeichnen ihn als ein selten zu erwerbendes, vorbildliches Stück sächsischer Bogenbautradition aus.

Inventar-Nr.
B245
Erbauer
Ernst Willy Zöphel
Herkunft
Landwüst
Klang
groß
Gewicht
58,7 g
Geigenbogen Ernst Willy Zöphel, Landwüst um 1920
Deutscher Geigenbogen von E. W. Zöphel
Abb. |