Deutscher Geigenbogen nach Prell, mit kräftigem, großem Klang

Im Stil von Hermann Wilhelm Prell (1875-1925), einem der angesehensten Markneukirchener Bogenmacher, wurde in den 1940er Jahren dieser Geigenbogen gebaut. Prell war u. a. Schüler von Heinrich Hoyer und vervollkommnete seine Kunst bei dem großen Meister des modernen französischen Bogenbaus Eugène Sartory. Ganz im Stile Hermann Prells ist der Kopf der feinen, kräftigen Fernambuk-Stange gearbeitet, die in oktogonaler Form aus hellrotbraunem Holz...

Im Stil von Hermann Wilhelm Prell (1875-1925), einem der angesehensten Markneukirchener Bogenmacher, wurde in den 1940er Jahren dieser Geigenbogen gebaut. Prell war u. a. Schüler von Heinrich Hoyer und vervollkommnete seine Kunst bei dem großen Meister des modernen französischen Bogenbaus Eugène Sartory. Ganz im Stile Hermann Prells ist der Kopf der feinen, kräftigen Fernambuk-Stange gearbeitet, die in oktogonaler Form aus hellrotbraunem Holz gefertigt wurde. Der echtsilbermontierte Ebenholzfrosch mit Perlmuttauge, dreiteiligem Neusilber-Beinchen - dies eine spätere Ergänzung, die den niedrigen Preis begründet - und weiß schimmerndem Perlmuttschub verleiht dem Meisterbogen klassisch-edlen Charakter. Der gemessene Schwerpunkt des 74,1 cm langen und 62,4 g schweren Bogens liegt bei 27,4 cm, gefühlt etwas Richtung Spitze. Eine meisterliche, spielfertig hergerichtete Arbeit mit großem, mächtigem und präzisem Klang, warm und klar, mit stützendem Volumen. Der Bogen verträgt viel Druck und eignet sich besonders für kräftige Spieler.

 

 
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Hermann W. Prell oder Prell-Schule, Geigenbogen um 1920 - Frosch
Kopf
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