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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Louis Lowendall (Löwenthal) - Guarneri-Kopie, Dresden 1885 - Decke
Louis Lowendall (Löwenthal) - Guarneri-Kopie, Dresden 1885 - Decke
Louis Lowendall, Artist violin, 1885
Louis Lowendall, Artist violin, 1885
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Dresden
Erbauer: Louis Lowendall
Bodenlänge: 35,7 cm
Jahr: 1884
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Louis Lowendall, Künstlervioline, 1885

Diese Violine ist eine überaus klangstarke Arbeit nach dem Modell Guarneris, die im Jahre 1885 von dem erfolgreichen Geigenbauer Louis Löwenthal gebaut wurde. Löwenthal - der international als Louis Lowendall bekannt war - gehört zu den interessantesten Handwerker- und Unternehmerpersönlichkeiten seiner Zeit. Seine 1855 gegründete Berliner Musikalienhandlung führte unter der Marke „Lowendall Star Works“ Instrumente und Bögen hervorragender Gesellen und renommierter Meister wie Heinrich Knopf in die U.S.A. aus, wo der Weltenbürger Lowendall ausgezeichnete Geschäftsbeziehungen und Freundschaften pflegte, unter anderen mit dem legendären deutsch-amerikanischen Meister George Gemunder. In seiner Dresdener Werkstatt entstanden besonders interessante und hochwertige Stücke, die, wie die hier angebotene Violine, das Talent und geigenbauerische Gespür Lowendalls erkennen lassen. Mit ihren schräg gestellten, charakteristisch geformten F-Löchern ist sie leicht als Guarneri-Kopie zu erkennen, ein Modell, das wegen seines kraftvollen Klanges zu den oft nachgebauten Vorbildern aus dem klassischen italienischen Geigenbau zählt. Die Einlage an den akzentuierten Rändern ist fein gearbeitet; mit angemessener Patina und interessanten Altersspuren verleiht der rotbraune Lack dieser Geige eine reizvolle antike Erscheinung. Ihre Herkunft belegen das handschriftlich datierte und signierte Original-Etikett im Korpus sowie der Stempel „Lowendall Artist Violin“ auf der Rückseite des Wirbelkastens. Bei einer gründlichen Aufarbeitung in unserer Fachwerkstatt erhielt das mit nur minimalen Reparaturen an Zarge und F-Lappen bestens erhaltene Instrument eine neue, hochwertige Palisander-Garnitur. Sofort spielfertig empfiehlt sich diese Lowendall-Violine mit ihrer besonders leichten Ansprache und ihrem großen, volumenreichen Klang, der stark und von warmem Charakter ist.

Verkauft €

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • Sehr empfehlenswerte französische Violine um 1880, groß im Klang
  • Feine Pariser Meistergeige, Georges Defat, No. 87, 1942
  • Sehr guter Französischer Geigenbogen, Mirecourt um 1920
  • Englische Geige Nr. 9, von Joseph K. Edson
  • KLANGLICH VERBESSERT: Interessante Italienische Geige, Anfang 20. Jahrhundert
  • 3/4 - französische JTL 3/4 Geige
  • Alter Deutscher Geigenbogen, Mathias Thomä
  • Deutscher Geigenbogen der 1950er Jahre, nach Bausch, hell, flüssig
  • 3/4 - sehr schöne, antike französische Mansuy Geige
  • Alter Französischer Geigenbogen, J.T.L. Modell "Sarasate maitre"
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, warm und resonant im Klang
  • Hübsche alte Markneukirchner Violine, um 1940
  • Zeitgenössische Italienische Geige, Cremona, Renato Superti (Zertifikat Stefano Conia)
  • Französische Geige, Atelier Albert Deblaye, um 1920
  • Feine Klingenthaler Meistergeige, frühes 19. Jahrhundert - süßer, warmer Klang
  • Leichter, weicher Geigenbogen, Silberbogen, Deutschland
  • Feine Pariser Meistergeige, Daniel Moinel, 1960er Jahre
  • Wahrscheinlich englischer Geigenbogen, silbermontiert, Hill Modell
  • Markneukirchner Violinbogen, heller, klarer Ton, leicht
  • Albert Nürnberger: Kraftvoller, silbermontierter Geigenbogen
  • Deutscher Geigenbogen, Roderich Paesold
  • Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
  • Deutsche Meisterbratsche Nr. 19, Markneukirchen / Erlbach, 1989
  • Roger François Lotte, feiner französischer Geigenbogen