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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Einfache italienische Geige - Violine
Einfache italienische Geige - Violine
- Boden
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- Zargen
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- Schnecke
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Herkunft: Italien
Erbauer: wahr. Umberto De Peccati Werkstatt
Bodenlänge: 35,7 cm
Jahr: circa 1937

Italienische Geige um 1940

Nonchalance ist ein Charakterzug, der immer wieder bei italienischen Streichinstrumenten zu beobachten ist, und diese um 1937, wahrscheinlich in der Werkstatt von Umberto De Peccati gebaute Violine ist ein exzellentes Beispiel dafür. Diese einfache Arbeit aus der Werkstatt des 1878 in Soncino bei Cremona geborenen Meisters fokussiert ganz auf das entscheidende Merkmal einer guten italienischen Geige, ihren Klang – und leistet sich ob ihrer vorzüglichen musikalischen Qualität eine erstaunlich einfache ästhetische Erscheinung, insbesondere in der anspruchslosen, leuchtend orangefarbenen Lackierung. Die Individualität des schmalen Instruments mit engstehenden F-Löchern hätte durchaus anderes verdient, aber De Peccati wollte offenbar demonstrieren, dass die Werkstatt im Stande war, auch aus einfacherem Material und mit einer sehr ökonomischen Arbeitsweise eine billige, doch großartig klingende Geige zu erschaffen. So entfaltet die hier angebotene Violine einen vollkommen überraschenden, strahlenden Klang, der mit Tiefe, Resonanz und Wärme überzeugt, und zugleich von ausgeglichenem, flüssigem Charakter ist. Ein außergewöhnliches Instrument, das in unserer Fachwerkstatt spielfertig hergerichtet wurde und eine besondere Empfehlung verdient.

Verkauft €

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