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Schweizer Meistergeige von Robert Reinert, Chaux-de-fonds
Schweizer Meistergeige von Robert Reinert, Chaux-de-fonds
Schweizer Meistergeige von Robert Reinert, Chaux-de-fonds
Inventarnr.: 5386
Herkunft: Chaux-de-fonds
Erbauer: Robert Reinert
Bodenlänge: 35,9 cm
Jahr: 1940 circa

Schweizer Meistergeige von Robert Reinert, Chaux-de-fonds

Diese Meistergeige von Robert Reinert ist ein dank ihrer ausgezeichneten Klangeigenschaften viel gespieltes Instrument und eine wahre Referenzarbeit des modernen Schweizer Geigenbaus, dessen Nestor – der Apian-Bennewitz-Schüler August Meinel – den aus Hagen stammenden Robert Reinert ausgebildet hat. In einer Reihe mit anerkannten Meistern wie Fritz Baumgartner und dem späteren Direktor der Liestaler Geigenbauschule Adolf H. König gehört Robert Reinert zu den prägenden Gestalten seiner Zunft in der Schweiz, die er, dank seiner ersten Ausbildung als Präzisionsmechaniker, um verschiedene technische Innovationen bereichert hat. Mit der hier angebotenen Violine gibt er sich jedoch als erstrangiger klassischer Handwerker und versierter Interpret des klassischen Stradivari-Modells zu erkennen, für das er außergewöhnlich schön gemaserte Hölzer mit erstklassigen Schwingungseigenschaften ausgewählt hat. Die edle, mitteljährige Fichte der Decke und der eng geflammte Ahorn des zweiteiligen Bodens bedeckt ein reichhaltig aufgetragener, goldgelber Öllack, der interessante Spuren einer jahrzehntelangen, intensiven Nutzung durch hervorragende Musiker trägt und reizvolle, antike Patina entwickelt hat. In der präzise gearbeiteten, recht breit gehaltenen Randeinlage und der perfekt gestochenen, tief ausgearbeiteten Schnecke setzt Reinert feine Akzente seines persönlichen Stils des Jahres 1940. Der souveränen Erscheinung dieser bestens erhaltenen, unbeschädigten und sofort spielfertigen Geige entspricht ihr großer, reifer Klang, dessen Volumen anspruchsvollen, solistisch orientierten Violinisten interessante musikalische Optionen eröffnet.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Antike Mittenwalder Geige. Neuner & Hornsteiner, um 1860
  • Atelier Charles Le Lyonnais, feine Französische Violine, Nantes 1939
  • Sächsische Meistergeige - 19. Jahrhundert um 1870
  • Raffaello Bozzi bei Antonio Monzino: Italienische Geige
  • Italienische Geige, Romedio Muncher, Cremona 1929
  • Amerikanische Geige von William Wilkanowski, Brooklyn 1938
  • H. Derazey: Feine Violine aus der Werkstatt von Jean-Joseph Honoré Derazey
  • Sächsische Violine. Geigenbaumeister Max Heiling
  • Markneukirchener Geige von Schuster & Co., 1942
  • Antike Sächsische Geige, wahrscheinlich Schuster & Co
  • Charaktervolle deutsche Geige, um 1870
  • Antike Markneukirchner Geige, um 1890
  • Markneukirchner Meistergeige. Violine um 1940
  • Schülergeige nach Stradivari. Violine aus Bubenreuth
  • Norddeutsche Violine von Richard Berger, Stralsund 1914
  • Geige aus Mittenwald. 1970er Jahre
  • Zeitgenössische Meistergeige von Marc de Sterke
  • Deutsche Geige aus den Hopf-Werkstätten, Taunusstein-Wehen
  • Zeitgenössische italienische Geige von Giovanni Lazzaro, Padova 1990
  • Feine Mittenwalder Meistergeige, um 1740, nahes Umfeld Sebastian Klotz
  • Antike Böhmische Meistergeige. Feine Kopie Johann Georg Thir, um 1900
  • Antike französische 3/4 Geige. Wahrscheinlich J.T.L.
  • François Fent, eine feine französische Bratsche, 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Marcello Martinenghi, 1949: Feine italienische Bratsche (Zertifikat Eric Blot)