Alpenländische Meistergeige, Tirol, um 1800 (Beleg Etienne Vatelot)
Tiroler Geige um 1800, mit Kaufbeleg von Etienne Vatelot 1974
Dieses aus dem Ende des 18. Jahrhunderts stammende feine Streichinstrument zählt zu unseren bemerkenswertesten Entdeckungen der letzten Zeit. Und es überrascht, dass der Zettel und Name ihres Meisters teilweise in der Geschichte verloren gegangen ist. So ist uns...
Tiroler Geige um 1800, mit Kaufbeleg von Etienne Vatelot 1974
Dieses aus dem Ende des 18. Jahrhunderts stammende feine Streichinstrument zählt zu unseren bemerkenswertesten Entdeckungen der letzten Zeit. Und es überrascht, dass der Zettel und Name ihres Meisters teilweise in der Geschichte verloren gegangen ist. So ist uns heute nicht mehr bekannt, als dass dieses Ausnahme-Instrument in der alpenländischen Region gefertigt wurde. Das schmale, zierliche Modell mit regionaltypischen F-Löchern und die antike Erscheinung des goldbraunen Öllackes prägen den Charakter dieser mit wenigen Restaurierungen gut erhaltenen Violine. Die Bodenfuge wurde vor längerer Zeit repariert, eine gut gemachte Reparatur die wir im Preis großzügig berücksichtigt haben. Die selbstbewusste und ausdrucksstarke Schnitzarbeit der selbstbewusst anmutenden Schnecke ist von selten zu findender Güte. Nach Aufarbeitung durch unsere Geigenbauwerkstatt empfehlen wir diese feine Meistergeige anspruchsvollen Kammer-Musikern und Liebhabern alter Instrumente für ihren gereift-tragenden, feinen und individuellen Klang, dessen Reichtum an Farben fein differenzierte Interpretationen erlaubt. Eignet sich mit ihrem silbrigen Klang gut für die barocke Spielweise. Wie alle unsere Instrumente versandkostenfrei geliefert, mit 30 Tagen uneingeschränktem Rückgaberecht und Corilon violins Inzahliungnahme-Garantie.
- Inventar-Nr.
- 7937
- Herkunft
- Tirol
- Jahr
- circa 1800
- Klang
- fein, gereift, individuell, reich an klangfarben
- Bodenlänge
- 35,2 cm