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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Hermann W. Prell oder Prell-Schule, Geigenbogen um 1920 - Frosch
Hermann W. Prell oder Prell-Schule, Geigenbogen um 1920 - Frosch
Hermann W. Prell oder Prell-Schule, Geigenbogen um 1920 - Frosch
Kopf
Kopf
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Hermann W. Prell oder Prell-Schule
Gewicht: 59,4 g
Jahr: 1920 circa
Klang: Klar, stark, gestützt
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Deutscher Geigenbogen mit großem Klang

Im unverkennbaren Stil von Hermann Wilhelm Prell (1875-1925), einem der angesehensten Markneukirchener Bogenmacher, wurde in den 1920er Jahren dieser Violinbogen gebaut. Prell war u. a. Schüler von Heinrich Hoyer und vervollkommnete seine Kunst bei dem großen Meister des modernen französischen Bogenbaus Eugène Sartory. Ganz im Stile Hermann Prells ist der Kopf der feinen, kräftigen Fernambuk-Stange gearbeitet, die in oktogonaler Form aus dunkelrotbraunem Holz gefertigt wurde. Der echtsilbermontierte Ebenholzfrosch mit Perlmuttauge, dreiteiligem Beinchen und grün-weiß schimmerndem Perlmuttschub verleiht dem Meisterbogen klassisch-edlen Charakter. Der gemessene Schwerpunkt des 74,5 cm langen und 59,4 g schweren Bogens liegt bei 26,3 cm, gefühlt etwas Richtung Spitze. Eine meisterliche, spielfertig hergerichtete Arbeit mit großem, mächtigem und präzisem Klang, warm und klar, mit stützendem Volumen.

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