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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Der Geigenbogen: Eine kurze Darstellung seiner Geschichte

Die Geschichte des Geigenbogens ist die Klanggeschichte der Geige: Definition und kurze historische Übersicht


Die Geschichte des Geigenbogens ist ein oft vernachlässigtes Kapitel der Geigenbaugeschichte, oder anders: sie ist als die Geschichte des Geigenklanges ein zentrales Kapitel der Instrumentengeschichte. Erst der Geigenbogen erweckt die Stimme der Geige zum Leben, und die Komposition von Stange, Frosch, Bogenkopf und Bespannung verrät mindestens so viel über die Instrumente einer Epoche wie etwa die Höhe ihrer Wölbung oder die Lackierung. Dabei folgt die Entwicklung von Geigenbogen und Geige einem wiederkehrenden Modell wechselseitiger Beeinflussung von musikalischem und handwerklich-technischem Fortschritt: Jede bedeutende Innovation im Geigenbau folgte neuen musikalischen Ansprüchen oder schuf ihre Voraussetzungen – aber erst ein neues Bogenmodell löste sie ein. Mit jeder Etappe in der Geschichte des Bogenbaus wurde ein Klangversprechen Wirklichkeit, und wer fragt, wie die Geige zu einem führenden Instrument der europäischen Musiktradition geworden ist, kann gute Antworten finden, indem er sich dem Geigenbogen widmet. In einer kurzen, drei Kapitel umfassenden einführenden Darstellung skizzieren wir die Entwicklung des Geigenbogens.


  • Teil 1: Der Barockbogen: Der Barockbogen als Teil einer musikalischen Revolution

  • Teil 2: Der Klassikbogen: Die Konsolidierung des Streichbogenbaus in der klassischen Phase (spätes 18. und frühes 19. Jahrhundert)

  • Teil 3: Der moderne Geigenbogen: Die neue Klassik des Bogenbaus nach dem großen François Xavier Tourte



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    Die Väter Bazin: Der große Name des Bogenbaus von Mirecourt

    Morizot, père et frères – Die kurze Geschichte einer großen Bogenbauer-Familie

    Eugène Nicolas Sartory – Ein moderner Klassiker des Bogenbaus

    Joseph Alfred Lamy Père – Eine Schlüsselfigur des modernen Bogenbaus

    John Dodd – eine Legende von Austernschalen und Silberlöffeln

    James Tubbs: Der Klassiker des englischen Streichbogenbaus

    Neuzugänge in unserem Katalog
    • Deutsche Orchestergeige, Mittenwald
    • Klassische Wiener Geige von Johann Christoph Leidolff, 1756
    • Vielgespielte Mittenwalder 3/4 Geige, um 1880
    • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT Zeitgenössische Meistergeige von Marc de Sterke
    • Hübsche Böhmische Geige, 1920er Jahre
    • Antike Mittenwalder Geige von Georg Nebel, 1909
    • Französische 1/2 Geige, Modell Breton
    • Französischer 3/4 Geigenbogen von Émile Ouchard Père (Zertifikat J.-F. Raffin)
    • Antike 3/4 Violine. Frankreich um 1910
    • Georges Coné: Feine französische Violine Nr. 73. Lyon, 1937
    • Feine historische Markneukirchner Bratsche. 18. Jahrhundert
    • Barockbratsche, Süddeutschland um 1800
    • Deutscher 3/4 Geigenbogen von Adolf C. Schuster, Markneukirchen
    • Feiner Cellobogen - August Rau
    • Zeitgenössische italienische Meistergeige, Nicola Vendrame, Venedig
    • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT Feine Meistergeige, 1940er Jahre - wahrscheinlich USA
    • Deutsche Meistergeige von Wenzl Fuchs, Erlangen
    • Mirecourt - alte französische Geige, um 1940
    • Claude A. Thomassin, feiner französischer Geigenbogen (Zertifikat J.-F. Raffin)
    • Seltene Meistergeige von Leodegar Mayr, Bayerisch Gmain
    • Auguste Sébastien Philippe Bernardel (Bernardel Père): Feine Violine No. 8 (Zertifikat Hieronymus Köstler, Hamma & Co. Stuttgart)
    • Antike Böhmische Geige, Handarbeit um 1820
    • Pierre Joseph Hel: Feine französische Violine, Lille, 1901
    • Französische Violine, 1920er Jahre. Marke "Imitation italienne"