Suche:
corilon violins

Suche

Instrumenten-Finder

Welchen Klang suchen Sie?
Sie können nur eine oder mehrere Eigen­schaften auswählen und beliebig kombinieren.

Instrumente
Herkunft
Jahr
Klang

Archiv

Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


„Die feinste Art der Holzbearbeitung“: Hieronymus Köstler


Über den Stuttgarter Experten für alte Streichinstrumente, Restaurateur und Geigenbauer Hieronymus Köstler


Eine der ersten Adressen in der Welt der antiken Instrumente ist die Stuttgarter Werkstatt von Hieronymus Köstler, in der seit 1982 wertvolle Meisterwerke des Geigenbaus restauriert, begutachtet und gehandelt werden – ein kurzes Porträt des Stuttgarter Experten für alte Streichinstrumente. Mit gerade 16 Jahren verließ Hieronymus Köstler seine Heimatstadt München, um an der renommierten Geigenbauschule in Mittenwald die, wie er sagt, „wohl feinste Art der Holzbearbeitung“ zu erlernen. Nach seiner Ausbildung, die er als jüngster seines Jahrgangs absolviert hatte, wandte sich der junge Geigenbauer der Geschichte seiner Kunst zu und spezialisierte sich zielstrebig als Meister der Restaurierung historischer Streichinstrumente. Zwei Jahre lang war er als Geselle bei Max Möller in Amsterdam, um danach den Sprung in eine der Hauptstädte des Handels mit antiken Instrumenten zu wagen, nach London, wo er vier Jahre lang in der bekannten Werkstatt J. & A. Beare Ltd. arbeitete.

Hieronymus Köstler fand in Stuttgart, der Hauptstadt von Baden-Württemberg, schließlich sehr gute Bedingungen, um sich mit seiner eigenen Werkstatt zu etablieren. Schon vier Jahre nach ihrer Gründung beschäftigte der Wahl-Stuttgarter zehn Gesellen und stieg in den kleinen, exklusiven Kreis international renommierter Experten für die Restaurierung und Begutachtung alter Streichinstrumente auf. Köstler-Expertisen genießen bei Musikern, Sammlern, Händlern und Investoren weltweit vorzügliches Vertrauen. Dass der Experte und Gutachter Hieronymus Köstler vom Fachwissen und der praktischen Erfahrung des Geigenbauers und Restaurators profitiert, liegt dabei auf der Hand. Aber auch umgekehrt beeinflusst die besondere Sensibilität des Experten die praktische Arbeit am Instrument, denn es gehört zu Köstlers Prinzipien, das Original bei der Restaurierung nicht anzutasten.
Wo noch ursprüngliches Holz vorhanden sei, solle nichts davon weggenommen werden – dann könne auch jede restauratorische Maßnahme wieder rückgängig gemacht werden, wenn sie sich als nicht optimal geeignet herausstellt. Von diesen strengen und reflektierten Grundsätzen haben nicht nur wertvolle historische Instrumente profitiert, die in Hieronymus Köstlers Werkstatt restauriert wurden – sondern auch viele Gesellen, die hier ihre Kunst vervollkommnet haben.


Hieronymus Köstler · Hohenzollernstraße 16 · 70178 Stuttgart · DEUTSCHLAND
Phone: +49 711 601 602


Verwandte Beiträge:

Zeitgenössische Geigenbauer - Die internationale Künstler-Elite

Zeitgenössische Meister: Geigenbauer in Cremona

Münchens Geigenbauer - Experimente und Innovationen

Eric Blot, der grosse Experte von Cremona

Jean-François Raffin: Zehn Stunden – und kein Wort

Le Canu-Millant: Geigenbau und Expertise

Vatelot-Rampal: Von der Kunst, Geigen zu heilen

Roland Baumgartner, Experte für alte Geigen

Beares, London: Expertise im Wandel der Zeiten

Rembert Wurlitzer und der Weg der alten Geigen

W.E. Hill & Sons: Auf dem Parnass der Geigenbaukunst

Geigenbauer in Mittenwald - Zeitgenössische Meister pflegen ihre Tradition in lebendiger Handwerkskunst

Der Geigenbauwettbewerb Mittenwald und andere internationale Geigenbauwettbewerbe im Überblick

Geigenbauer in München - Experimente und Innovationen

Marcus Klimke - Ein vielfach ausgezeichneter Geigenbauer

Christoph Götting - Exzellenz durch Tradition

Patrick Robin - Ein Meister der Kunst und der Lehre

Neuzugänge in unserem Katalog
  • Alte Deutsche Geige. Guarneri-Modell von Hermann Dölling jun., um 1920
  • Schöne, klangstarke deutsche Geige um 1920
  • Interessante Violine, wahrscheinlich italienisch - 1920'er Jahre
  • Markneukirchener Geige mit Blumen-Schnitzereien, um 1930
  • Justin Derazey, Französische Violine um 1880
  • Feine Mittenwalder Geige. Nach Aegidius Klotz, um 1800
  • Ältere Geige aus Deutschland gebaut um 1950
  • Feiner französischer Geigenbogen. Marie Louis Piernot, Paris (Zertifikat J. F. Raffin)
  • Feine italienische Violine. Mailand, Liuteria Italiana Luigi Mozzani 1921
  • Deutsche Violine. Max Osterode, Stuttgart, 195 Nr. 23
  • Deutscher Geigenbogen mit warmem Klang, um 1940
  • 1/4 - Seltene Französische 1/4 Geige, um 1850
  • Kleine Französische Bratsche: Joseph Nicolas fils, 1849
  • Ausgezeichneter alter deutscher Geigenbogen. Heller, süßer Klang, 1950er Jahre
  • Deutscher Violinbogen, Markneukirchen, Silber, mit blankem Frosch
  • Antike Mittenwalder Geige um 1850
  • Feiner zeitgenössischer Bratschenbogen, Rudolf Neudörfer. Pecatte Modell
  • Zierliche italienische Geige, spätes 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Pfretzschner, kräftiger Bratschenbogen von H.R. Pfretzschner um 1940
  • Christian Friedrich Meinel, vogtländische Meistergeige um 1760
  • Englische Geige um 1760. Wahrscheinlich James Preston
  • Feine Solisten Violine von Nicolò Gagliano, 1762 (Zertifikat J. & A. Beare) - Investitionsobjekt
  • Giuseppe Pedrazzini, feine italienische Violine (Zertifikat J. & A. Beare) - Investitionsobjekt
  • Bayerische Geige. Krauss Werkstatt, Landshut 1954