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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus

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Der Geigenbogen: Eine kurze Darstellung seiner Entwicklung


Die Geschichte des Geigenbogens ist die Klanggeschichte der Geige:
Eine kurze historische Übersicht


Die Geschichte des Geigenbogens ist ein oft vernachlässigtes Kapitel der Geigenbaugeschichte, oder anders: sie ist als die Geschichte des Geigenklanges ein zentrales Kapitel der Instrumentengeschichte. Erst der Geigenbogen erweckt die Stimme der Violine zum Leben, und die Komposition von Stange, Frosch, Bogenkopf und Bespannung verrät mindestens so viel über die Instrumente einer Epoche wie etwa die Höhe ihrer Wölbung oder die Lackierung. Dabei folgt die Entwicklung von Geige und Geigenbogen einem wiederkehrenden Modell wechselseitiger Beeinflussung von musikalischem und handwerklich-technischem Fortschritt: Jede bedeutende Innovation im Geigenbau folgte neuen musikalischen Ansprüchen oder schuf ihre Voraussetzungen – aber erst ein neues Bogenmodell löste sie ein. Mit jeder Etappe in der Geschichte des Bogenbaus wurde ein Klangversprechen Wirklichkeit, und wer fragt, wie die Geige zu einem führenden Instrument der europäischen Musiktradition geworden ist, kann gute Antworten finden, indem er sich dem Geigenbogen widmet. In einer kurzen, drei Kapitel umfassenden einführenden Darstellung skizzieren wir die Entwicklung des Geigenbogens:


  • Teil 1: Der Barockbogen

  • Teil 2: Der Klassikbogen

  • Teil 3: Der moderne Geigenbogen


  • Barockbogen, Violine, Motek Leeuwarden, um 1995 - Frosch

    Barockbogen für Violine

    Herkunft: Altea
    Erbauer: Motek Leeuwarden
    Gewicht: 56,2 g
    Jahr: circa 1995

    Französischer Klassikbogen um 1820 - Frosch

    Französischer Klassikbogen um 1820

    Herkunft: Frankreich
    Erbauer: Ecole de Gaulard
    Gewicht: 52,4 g
    Jahr: circa 1820

    Joseph Alfred Lamy Père, A. Lamy a Paris, Geigenbogen um 1900

    Moderner Geigenbogen um 1900., J. A. Lamy Père

    Herkunft: Paris
    Erbauer: Lamy "Père"
    Gewicht: 59,4 g
    Jahr: 1900 circa





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    Morizot, père et frères – Die kurze Geschichte einer großen Bogenbauer-Familie

    Eugène Nicolas Sartory – Ein moderner Klassiker des Bogenbaus

    Joseph Alfred Lamy Père – Eine Schlüsselfigur des modernen Bogenbaus

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    James Tubbs: Der Klassiker des englischen Streichbogenbaus

    Neuzugänge in unserem Katalog:
    • Mozartbogen - leichter, aktiver Geigenbogen, Silber, Deutschland
    • Markneukirchner Geigenbogen, um 1930, warm und weich im Klang
    • Sehr guter Silbermontierter Bratschenbogen, Deutschland, um 1980
    • Feiner englischer Geigenbogen, Frank Napier / W. E. Hill & Sons
    • Feine Prager Meistergeige, Alois Bittner, 1930, No. 75
    • Eckart Richter, zeitgenössische Meistergeige, Markneukirchen
    • 18. Jahrhundert: Markneukirchener Bratsche, um 1780 / 1790
    • 1/4 - Feiner französischer 1/4 Geigenbogen, Morizot Frères (Zertifikat J.-F. Raffin)
    • Deutsche Markneukirchener Geige nach Guarneri, schöner roter Öllack
    • Kraftvolle antike sächsische Geige, nach Jakob Stainer
    • Deutsche Markneukirchener Geige, Heinrich Th. Heberlein Jr., 1937
    • Französische Geige aus Mirecourt, um 1900
    • Hervorragende französische Violine, Amedee Dieudonne, 1945
    • Hochwertige und interessante Geige aus Markneukirchen, um 1850
    • Deutscher Geigenbogen, W.E. Dörfler
    • Zierliche italienische Geige, spätes 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
    • Seltene deutsch-englische Violine, Arnold Voigt, London, um 1890
    • Zeitgenössische Markneukirchener Meisterbratsche für Solisten, Jochen Voigt, 1982
    • Italienische Geige, Claudo Gamberini, circa 1930-50 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
    • Historische Geige von Johann Georg Leeb, Preßburg, 1786 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
    • Riccardo Bergonzi, zeitgenössische Cremoneser Meistergeige (Zertifikat R. Bergonzi)
    • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1750 (Zertifikat E. Vatelot)
    • Mario Gadda, moderne Italienische Geige nach Oreste Candi, 1984 (Zertifikat Mario Gadda)
    • Englische Bratsche von Alan McDougall