Französische Geigenbögen

Französische Geigenbögen in unserer handverlesenen Auswahl: Exzellente Klang- und Spieleigenschaften in der großen Tradition von Tourte, Bazin und Sartory

Französische Geigenbögen in unserer handverlesenen Auswahl: Exzellente Klang- und Spieleigenschaften in der großen Tradition von Tourte, Bazin und Sartory

Französische Geigenbögen in unserer handverlesenen Auswahl: Exzellente Klang- und Spieleigenschaften in der großen Tradition von Tourte, Bazin und Sartory

Französische Geigenbögen

Französische Geigenbögen genießen unter Musikern eine Wertschätzung, die italienischen Geigen gleichkommt – und wie Antonio Stradivari als Schöpfer der bis heute gültigen Geigenbau-Standards gilt, kennt der Streichbogenbau mit François Xavier Tourte eine historische Gründerpersönlichkeit, deren innovative Leistung weit über ihr eigenes Lebenswerk hinaus reicht. Ohne die Errungenschaften wichtiger Vorläufer Tourtes gering zu schätzen, für die etwa der Engländer John Dodd oder der Deutsche Christian Wilhelm Knopf stehen, gelang dem Franzosen mit der komplizierten, auf mathematischen Prinzipien basierenden Gestaltung der Stange doch fraglos ein genialer Wurf, der die französische Tradition im engeren Sinne begründete und mit historischen Meistern wie François Nicolas Voirin und Eugène Sartory dem großen Vorbild ebenbürtige und produktive Nachfolger fand. Dass der französische Geigenbogen auch jenseits der Landesgrenzen stilbildende Wirkung entfaltete – erwähnt seien nur der „deutsche Tourte“ Ludwig Christian August Bausch oder sein englisches Pendant James Tubbs – beeinträchtigt nicht die klare Einheit der spezifischen Linie, die in Frankreich mit den Werkstätten der Familien Bazin, Lamy, Morizot und Ouchard zu voller Blüte gelangte.